Fotoreise Wildes Südchile & Patagonien
Wo Gletscher und Meer aufeinander treffen
Lasst uns die beeindruckende Natur Patagoniens auf einer unvergesslichen Fotoreise gemeinsam mit dem renommierten Naturfotografen Jonathan Serrano erleben. Die Reise beginnt in Santiago de Chile und führt uns durch das artenreiche Seengebiet am Río Maullín, auf die Insel Chiloé mit ihren Pinguinen, endemischen Tierarten und ursprünglichen Regenwäldern sowie weiter bis zur Magellanstraße. Ein weiteres Highlight ist die Isla Magdalena mit ihrer beeindruckenden Magellanpinguin-Kolonie. Im Francisco Coloane Meerespark bieten sich zudem hervorragende Chancen, Buckelwale in freier Wildbahn zu beobachten.
Ein Höhepunkt der Reise ist der Torres del Paine Nationalpark mit seinen spektakulären Berglandschaften, Gletschern und Seen. Neben eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen bieten sich hervorragende Möglichkeiten, Guanakos, Kondore, Füchse und mit etwas Glück sogar Pumas zu fotografieren. Ein Besuch auf einer traditionellen patagonischen Estancia mit Asado und Gaucho-Vorführung rundet das Erlebnis ab.
Diese Reise richtet sich an Fotograf*innen und Naturliebhabende, die Patagonien intensiv erleben und ihre fotografischen Fähigkeiten gemeinsam mit Jonathan Serrano weiterentwickeln möchten. Optional kann die Reise mit einer Verlängerung in die Atacama-Wüste, zum Salar de Uyuni oder in den Madidi-Nationalpark ergänzt werden.
Unsere Leistungen
- Deutschsprechender Fotoprofi als Reiseleitung vom 2. bis zum 14. Tag (Jonathan Serrano)
- 13 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Privatbad in guten Mittelklasse-Hotels, Lodges und Haciendas
- Verpflegung, Eintritte und Ausflüge gemäß Detailprogramm (u.a. Puma Tracking mit Fährtenleser)
- Transfer im klimatisierten Privatbus gemäß Detailprogramm
Nicht enthaltene Leistungen
- Teilweise Verpflegung
- Internationaler Flug (wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot)
- Inlandsflüge (ca. 500 €, wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot)
- Zusatzleistungen Flüge: Rail & Fly Ticket, Sitzplatz, Spezialverpflegung, etc. (auf Anfrage und gegen Aufpreis bei uns buchbar – bitte bei Buchung mit angeben)
- fakultative/optionale Ausflüge und Eintritte
- Reiseversicherungen (auf Anfrage bei uns buchbar)
- Für Ihre laufenden Kosten (Essen, Getränke) benötigen Sie erfahrungsgemäß zwischen 15 und 35 US$ pro Tag pro Person, eher weniger als mehr. Souvenirs natürlich nicht inbegriffen
Weitere Hinweise
Die Fotoreise Patagonien ist eine Gruppenreise. Die Gruppengröße beträgt 6 - 10 Personen. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Reise bis 4 Wochen vor Reiseantritt von travel-to-nature abgesagt werden. Sollte der Fall eintreten, versuchen wir immer die Reise trotzdem durchzuführen. Falls dies nicht möglich ist, erstellen wir Ihnen gerne ein schönes Alternativangebot.
Reiseverlauf
Heute starten Sie von Ihrem Heimatflughafen in Richtung Südamerika. Per Nachtflug geht es Ihrem Foto-Abenteuer entgegen. Der Flug ist nicht im Preis inkludiert, gerne machen wir Ihnen jedoch ein unverbindliches Angebot.
Bienvenidos a Chile! Bei Ihrer Ankunft in Santiago de Chile werden Sie von Jonathan empfangen und per Transfer zum Hotel gebracht. Nach einer kurzen Erfrischung treffen wir uns wieder und starten gemeinsam zu unserem Stadtrundgang durch das historische Zentrum der chilenischen Hauptstadt.
Wir beginnen am Cerro Santa Lucía, dem Gründungshügel Santiagos, von dem aus sich ein schöner Blick über die Innenstadt bietet. Anschließend geht es weiter zur Plaza de Armas, dem lebendigen Herz der Stadt, umgeben von bedeutenden Bauwerken, wie der Kathedrale.
Danach spazieren wir zum Mercado Central, wo wir die Atmosphäre des berühmten Fischmarktes erleben und optional zu Mittag essen können. Im Anschluss führt uns der Weg durch das Stadtzentrum in Richtung Regierungsviertel und Präsidentenpalast La Moneda.
Hinweis: Da diese Reise ihren Fokus auf Natur- und Landschaftsfotografie legt, ist die Zeit in Santiago de Chile bewusst begrenzt. Für eine ausführlichere Erkundung der Stadt und Umgebung empfiehlt sich eine frühere Anreise.
Am Morgen fliegen wir von Santiago nach Puerto Montt. Nach der Ankunft fahren wir direkt zum Naturdenkmal Lahuen Ñadi, einem der letzten verbliebenen Wälder im Zentraltal mit reinen Beständen der beeindruckenden Patagonischen Zypresse. Diese endemische Nadelbaumart Patagoniens bildet einen einzigartigen Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, darunter den Magellanspecht sowie mehrere Arten der Gattung Tapaculo.
Im Anschluss genießen wir ein Picknick inmitten der Natur, bevor wir weiter nach Puerto Varas fahren und dort unser Hotel beziehen. Am Nachmittag erkunden wir die Feuchtgebiete und Uferlandschaften des Río Maullín, die für ihre besondere Vogelwelt und ruhige, ursprüngliche Atmosphäre bekannt sind.
Der Tag beginnt früh mit der Fahrt zur Fähre, die uns auf die Insel Chiloé bringt. Während der rund 40-minütigen Überfahrt genießen wir eindrucksvolle Ausblicke auf die Andenkette sowie auf die ersten Küstensiedlungen mit ihren typischen Holzkirchen und charakteristischen Türmen.
Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht die Beobachtung der vielfältigen Tierwelt. Wir besuchen eine der wenigen Brutkolonien von Humboldt- und Magellanpinguinen und erkunden anschließend verschiedene Küsten- und Feuchtgebiete der Insel. Dort erwartet uns eine große Artenvielfalt – von Zugvögeln aus fernen Regionen über Watvögel bis hin zu Wasservögeln und zahlreichen Singvogelarten.
Wir fahren in eine der ursprünglichsten und am wenigsten erschlossenen Regionen der großen Insel Chiloé. Nach etwa einer Stunde erreichen wir die Tepuhueico Lodge, die eingebettet in eines der unberührtesten Waldgebiete der Insel liegt.
Im Fokus steht hier die Suche nach endemischen und selten zu beobachtenden Tierarten wie dem scheuen Schwarzkehl-Hued-Hued und dem eindrucksvollen Magellanspecht. Tepuhueico gilt zudem als einer der besten Orte, um Spuren des Pudú, des kleinsten Hirsches der Welt, sowie des stark bedrohten Darwinfuchses und der seltenen Wildkatze Kodkod zu entdecken.
Nach dem Abendessen begeben wir uns auf eine nächtliche Wanderung durch den dichten Wald und erleben die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ökosystems.
Heute stehen wir etwas früher auf, um den Tag bestmöglich für die Erkundung des Waldes zu nutzen. Während unserer Exkursion entdecken wir die außergewöhnliche Pflanzenvielfalt dieser Region mit einem hohen Anteil an endemischen Arten, darunter zahlreiche nicht-vaskuläre Pflanzen, Epiphyten und Flechten. Gleichzeitig halten wir Ausschau nach seltenen Tierarten wie dem Colocolo-Opossum, dem Darwinfrosch sowie dem Magellan- und Ockerflanken-Tapaculo, neben weiteren Arten, die ausschließlich in diesem Lebensraum vorkommen.
Nach dem Abendessen begeben wir uns erneut auf eine nächtliche Wanderung durch den Wald und erleben die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Ökosystems.
Wir verlassen Tepuhueico und fahren zurück auf das Festland, von wo aus es weiter nach Puerto Varas geht.Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit für einen Spaziergang entlang des Ufers des Lago Llanquihue oder – bei passenden Wetterbedingungen – für ein erfrischendes Bad im See vor der eindrucksvollen Kulisse der Vulkane.
Der Tag beginnt mit dem Transfer zum Flughafen Puerto Montt und dem Flug nach Punta Arenas in der Region Magallanes, am südlichen Ende des amerikanischen Kontinents. Nach der Ankunft und dem Transfer zum Hotel brechen wir am Nachmittag zu einem ersten Ausflug zum Parque del Estrecho auf, der direkt an der Magellanstraße liegt.
Hier tauchen wir in die Geschichte der frühen Seefahrt und Kolonisation Patagoniens ein und besuchen unter anderem das historische Fort Bulnes, eine der ersten chilenischen Siedlungen in dieser Region. Neben den historischen Eindrücken bietet der Park auch reizvolle Landschaften mit Küstenvegetation und – mit etwas Glück – erste Tierbeobachtungen.
Am Abend Rückkehr nach Punta Arenas und Übernachtung im Hotel.
Der Tag beginnt sehr früh mit dem Transfer zum Einschiffungspunkt südlich von Punta Arenas. Von dort aus starten wir unsere Navigation durch die Magellanstraße in Richtung des Francisco-Coloane-Meeresparks, eines der abgelegensten und ursprünglichsten Naturgebiete Patagoniens, umgeben von Bergen, Wäldern, Gletschern und kleinen Inseln.
Während der 10-stündigen Fahrt eröffnet sich uns die Möglichkeit, eine beeindruckende Vielfalt an Meeresfauna zu beobachten. Im Mittelpunkt stehen dabei Buckelwale, ergänzt durch Delfine, Seelöwen, Kormorane, Albatrosse und zahlreiche weitere Seevogelarten. Mit etwas Glück lassen sich auch Orcas sichten. Die Route führt durch spektakuläre Fjord- und Inselwelten und bietet eindrucksvolle Einblicke in die wilde Landschaft Südpatagoniens.
Der Großteil des Tages ist der Navigation und Tierbeobachtung in einer der ursprünglichsten Regionen Südchiles gewidmet. Am späten Nachmittag Rückkehr nach Punta Arenas.
Der Tag beginnt mit einem Ausflug zur Isla Magdalena in der Magellanstraße, die eine der größten Magellanpinguin-Kolonien der Region beherbergt. Nach der Bootsfahrt erreichen wir die Insel und folgen einem markierten Rundweg, der es ermöglicht, die Pinguine aus nächster Nähe in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.
Zurück in Punta Arenas besuchen wir das Museo Nao Victoria, in dem originalgetreue Nachbauten historischer Schiffe an die großen Entdeckungsreisen und die bewegte Geschichte der Magellanstraße erinnern.
Am Nachmittag setzen wir unsere Reise fort und fahren durch die weite patagonische Steppe in Richtung Norden nach Puerto Natales. Unterwegs erleben wir die eindrucksvolle Landschaft Patagoniens und haben mit etwas Glück Sichtungen von Guanacos, Nandus und weiteren typischen Tierarten der Region. Am Abend Ankunft in Puerto Natales und Übernachtung im Hotel.
Am Morgen verlassen wir Puerto Natales und fahren in Richtung Torres del Paine Nationalpark. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Landschaftsfotografie und der eindrucksvollen Natur Südpatagoniens.
Unterwegs und im Nationalpark besuchen wir ausgewählte Aussichtspunkte und die bekanntesten Highlights der Region mit Blick auf das imposante Paine-Massiv, türkisfarbene Seen, Wasserfälle und Flüsse. Mit etwas Glück lassen sich zudem Wildtiere wie Guanakos, Füchse oder Kondore beobachten.
Wir nehmen uns ausreichend Zeit, an den schönsten Orten zu verweilen, kurze Spaziergänge zu unternehmen und die Landschaft intensiv zu erleben und fotografisch festzuhalten. Der Tagesablauf wird flexibel an Licht- und Wetterbedingungen angepasst, um optimale Bedingungen für Fotografie und Naturbeobachtung zu nutzen.
Am Abend Weiterfahrt zum Hotel im Parkgebiet und Übernachtung im Hotel del Paine.
Am Morgen fahren wir in den westlichen Teil des Torres del Paine Nationalparks in Richtung Lago Grey. Dort unternehmen wir einen Spaziergang zum Seeufer, wo wir die eindrucksvollen Eisberge beobachten können, die vom Grey-Gletscher in den See treiben. In dieser Region besteht zudem mit etwas Glück die Möglichkeit, Huemules – die seltenen Andenhirsche – zu entdecken.
Im Anschluss widmen wir den restlichen Tag weiteren Fotostopps im Nationalpark. Je nach Licht-, Wetter- und Beobachtungsbedingungen besuchen wir verschiedene Aussichtspunkte, unternehmen kurze Wanderungen und nehmen uns ausreichend Zeit für Landschaftsfotografie und Naturbeobachtung. Besonders am Nachmittag und Abend sorgt das warme Licht oft für ideale fotografische Bedingungen in der patagonischen Kulisse.
Am Abend Rückkehr zum Hotel und Übernachtung im Parkgebiet.
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Tierbeobachtung im Torres del Paine Nationalpark. Wir starten früh am Morgen, da dies die beste Zeit ist, um Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Mit etwas Glück begegnen wir Guanacos, Füchsen, Nandus, Flamingos und Kondoren – und mit besonders viel Glück sogar einem Puma. Unser Naturführer wird uns nicht nur Informationen über die Lebensweise und das Verhalten der Pumas geben, sondern auch die Bedeutung des Naturschutzes in diesem fragilen Ökosystem erläutern. Da Pumas scheue Tiere sind, kann das Tracking manchmal eine Geduldsprobe sein.
Wir fahren verschiedene Bereiche des Nationalparks an und halten an Lagunen, Flüssen und offenen Ebenen gezielt Ausschau nach Tieren. Dabei nehmen wir uns viel Zeit für Beobachtungen, nutzen Ferngläser und bewegen uns ruhig durch die Landschaft, um die Tierwelt möglichst wenig zu stören.
Zwischendurch unternehmen wir kurze Spaziergänge zu ausgewählten Aussichtspunkten und genießen die weite Landschaft des Paine-Massivs, der Seen und Flüsse. Der Tagesablauf wird flexibel an Wetter- und Beobachtungsbedingungen angepasst, um die besten Chancen für Tierbegegnungen zu nutzen.
Am Abend Rückkehr zum Hotel und Übernachtung im Parkgebiet.
Am Morgen verlassen wir den Torres del Paine Nationalpark und fahren durch die weite, offene Landschaft Patagoniens zu einer traditionellen Estancia, einer typischen Schaffarm der Region.
Dort erhalten wir einen authentischen Einblick in das Leben auf einer Estancia und die traditionelle Arbeit der patagonischen Gauchos. Wir erleben, wie die Hirten gemeinsam mit ihren Hunden die Schafherden führen und mit ihren Pferden arbeiten – eine eindrucksvolle Demonstration gelebter Viehhaltung in Patagonien.
Zum Mittagessen genießen wir ein klassisches patagonisches Asado mit frisch gegrilltem Lamm. Anschließend bleibt noch Zeit, die Estancia und die umliegende Landschaft zu erkunden, bevor wir weiterreisen bzw. unsere nächste Unterkunft erreichen.
Dieser Tag vermittelt einen besonderen Eindruck von Kultur, Tradition und Lebensweise im ländlichen Patagonien.
Am Morgen Transfer zum Flughafen Puerto Natales und Flug nach Santiago de Chile. Mit atemberaubenden Fotos im Gepäck treten die ersten Teilnehmer hier ihre Heimreise an und setzen den Anschluss an den internationalen Rückflug fort.
Für alle, die noch nicht Abschied nehmen möchten, besteht die Möglichkeit einer optionalen Verlängerung der Reise z.B. in den Norden Chiles oder nach Bolivien – beispielsweise mit Halt in der Atacama-Wüste, am Salar de Uyuni oder im Madidi-Nationalpark.